Donnerstag, 13. September 2012

10 Jahre yourIT - ein innovatives Systemhaus entsteht

Teil (6) Was macht eigentlich ein Datenschutzbeauftragter?

In 2006 kam der Geschäftsführer eines unserer DOCUframe-Kunden auf uns zu. Diese hatten einen Datenschutzbeauftragten bestellt und dieser wollte sich nun mit uns zum Thema CRM, DMS und Archivierung unterhalten.

Ganz unbedarft waren wir nicht: Uns war zumindest bewusst, dass das, womit wir uns super auskannten, Datensicherheit war und dass das aber etwas anderes bedeutete als Datenschutz. In meiner täglichen Arbeit stelle ich fest, dass noch heute viele Unternehmer diese beiden Begriffe nicht auseinanderhalten konnten.

Auch uns war damals nicht klar, was so ein Datenschutzbeauftragter machte und was ihm wichtig war. Da wir uns aber bei unserem Kunden keine Blöße geben und uns selbstverständlich um die gesetzlichen Vorgaben kümmern wollten, musste sich jemand aus der Geschäftsleitung informieren.

Ein entsprechendes Fortbildungs-Seminar fanden wir bei unserem Systemhausverbund comTeam – ein Zeichen, dass das Thema Datenschutz auch bei anderen Systemhäusern aktuell auf Interesse stieß. Nur wer das Seminar besuchen sollte, war uns nicht klar. Da es sich um die Anfrage eines DOCUframe-Kunden handelte, hätte eigentlich der Leiter der zuständigen Abteilung Solutions hinfahren müssen – mein Bruder Ralf Ströbele. Als Leiter der Abteilung Systems kümmerte sich auch um die Datensicherheit bei unseren Kunden. Diese Verknüpfung erschien uns anfangs ganz attraktiv. Am Ende entschieden sich die beiden technischen Geschäftsführer aber, den Kaufmann auf dieses Seminar zu schicken – also mich. Wie sich später herausstellte, eine goldrichtige Entscheidung. Denn wir fanden heraus, dass Datenschutz nur wenig mit Technik aber ganz viel mit Beratung und Organisation zu tun hatte – und das sind meine Themen.



Ich besuchte also ein 5-tägiges Datenschutz-Seminar in Frankfurt, bei dem wir rechtlich, technisch und organisatorisch für die Aufgabe des Externen Datenschutzbeauftragten fit gemacht wurden.
Nach dem Seminar war ich zumindest so gut ausgebildet im Thema, dass ich das Gespräch mit dem Kunden problemlos meisterte.

Es war zwar nicht unser Ziel gewesen, Datenschutz bei unseren Kunden als Beratungs-Dienstleistung anzubieten, aber nachdem die ersten Kunden bei uns nach einem Externen Datenschutzbeauftragten angefragt hatten, gründeten wir sehr rasch eine eigene Abteilung „Consulting“ und ich wurde zum Leiter ernannt.

Heute haben wir bereits über 6 Jahre Datenschutz-Erfahrung und betreuen viele Kunden aus dem Mittelstand sowie Konzerne und Unternehmensgruppen. Unser Angebot umfasst:
- Datenschutz-Fort- und Weiterbildung. Unser aktuelles Schulungsangebot finden Sie unter http://www.mydatenschutz.blogspot.de/p/schulungsangebote.html.
- Datenschutz-Beratung
- Bestellung zum Externen Datenschutzbeauftragten
Besuchen Sie uns doch auf unserem Datenschutz-Blog http://mydatenschutz.blogspot.de.

Zudem arbeiten wir heute mit vielen internen und externen Datenschutzbeauftragten sowie IT-Revisoren zusammen, wenn es um das Thema "Schwachstellenanalyse" aus dem Datenschutzbereich "Verfügbarkeitskontrolle" geht. Es gibt nunmal aus unserer Sicht keine bessere Möglichkeit, die Schwachstellen im Netzwerk und/oder Web Applikationen ausfindig zu machen, als die von uns angebotene Lösung QualysGuard. Sie kennen diese webbasierte Software noch nicht? Dann testen Sie QualysGuard jetzt doch einfach 14 Tage unverbindlich. Jetzt testen!